Was wir über Honig gelernt haben

Ein Esslöffel voller Honig, der herunterläuft

Was wissen wir wirklich über Bienen und andere Insekten, über ihr Wesen und die Arbeit, die sie vollbringen?

Je mehr wir in den letzten Jahren über Bienen, Honig und Wachs gelernt haben, desto mehr mussten wir staunen. Denn eine Honigbiene produziert in ihrem Leben durchschnittlich nicht mehr als etwa 1 Teelöffel Honig. Um diese kleine Menge herzustellen, braucht sie ca. drei Wochen. Das bedeutet, sie muss pro Tag ungefähr 3000 Blüten anfliegen und dabei etwa 800 Kilometer zurücklegen. Seitdem wir das wissen, ist selbst der kleinste Honigrest im Glas für uns kostbar und wird nicht achtlos vergeudet. Schließlich steckt eine ganze Lebensleistung dahinter! Bevor wir ein leeres Honigglas spülen, wird es also nicht nur ausgekratzt, sondern wir lösen die Reste mit heißem Wasser und verwenden sie für Tee. Klebt Honig am Finger, wird er abgeleckt und erst dann gewaschen. Wer möchte schon, dass die Arbeit eines ganzen Lebens im Ausguss landet?

Wozu produzieren Bienen Honig?

Wir Menschen benötigen keinen Honig um zu überleben, die Bienen aber schon! Den aus Nektar und etwas Pollen hergestellten Honig nutzen die Bienen als Nahrung für sich selbst und für ihre Brut sowie als Futtervorrat in den kalten Wintermonaten.
Ein Bienenvolk stellt in einem Jahr ca. 300 kg Honig her. Je nach Größe eines Volkes produzieren die Tiere mehr Honig als sie im Laufe eines Jahres selbst verspeisen – so bleiben dem Imker durchschnittlich 30 kg zum Entnehmen übrig.

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