Eure Fragen zu unseren Bienenwachstüchern & unserer Haushaltsseife

Wie lange kann ich meine Bienenwachstücher verwenden?

In der Regel kannst Du Deine Bienenwachstücher mindestens ein Jahr lang verwenden. Aber das hängt davon ab, wie gut Du sie pflegst, wie häufig Du sie benutzt und wie oft Du sie reinigst. Die richtige Anwendung, Reinigung und Aufbewahrung findest Du hier.

In welchen Größen bietet Ihr Eure Bienenwachstücher an?

Aus Erfahrung haben wir die folgenden Größen für unsere Bienenwachstücher gewählt: Extra Small (14×12 cm)Small (21×18 cm), Medium (28×24 cm), Large (42×36 cm) und Extra Large (56×48 cm). Für was die verschiedenen Größen am besten geeignet sind, erfährst Du hier.

Kann ich mein Bienenwachstuch selber auffrischen?

Das Bienenwachstuch wird im Laufe der Zeit Falten bekommen. Dabei handelt es sich um eine natürliche Patina, welche die Eigenschaften Deines Bienenwachstuches nicht beeinträchtigt. Wenn Dich nach einer gewissen Zeit die Falten stören oder Dein Bienenwachstuch nicht mehr so gut klebt, dann lege es zur Auffrischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebe es für ein paar Minuten in einen auf 85 Grad vorgeheizten Ofen. Die Beschichtung auf dem Bienenwachstuch wird flüssig und verteilt sich wieder gleichmäßig auf dem Tuch. Danach hebe es vorsichtig vom Backpapier ab und wedele es ein paar Minuten trocken. Am Ende seiner Zeit kann das Bienenwachstuch kompostiert oder als Feueranzünder verwendet werden.

Welche Temperaturen sind gut für mein Bienenwachstuch? Schmilzt es leicht oder wird es brüchig?

Bienenwachs schmilzt erst ab 62.°C, also keine Sorge. Dazu hat Baumharz noch einen viel höheren Schmelzpunkt und die richtige Mischung auf der Baumwolle hält alles zusammen – ohne brüchig zu werden. Und wenn Dein Bienenwachstuch im Hochsommer etwas Sonne abbekommt, wird es nur etwas weicher und kühlt im Schatten wieder sofort ab. Am liebsten haben Bienenwachstücher Raumtemperaturen bis +26°Celsius. Aber auch die Temperaturen im Kühlschrank und sogar Froster machen sie hervorragend mit, dabei solltest Du sie aber nicht knüllen, sondern erst nachdem sie wieder aufgetaut sind bzw. sie Zimmertemperaturen erreicht haben. 

Mein Bienenwachstuch zieht Fäden – was kann ich tun?

Sollte Dein Bienenwachstuch mit der Zeit Fäden ziehen, kannst Du sie einfach abschneiden. Das Bienenwachs und das Kiefernharz versiegeln die Fasern und es wird nicht aufdröseln.

Wird der Geruch der Bienenwachstücher übertragen?

Nein. Bienenwachstücher duften zwar leicht nach Bienenwachs und Kiefernharz, geben aber diesen Geruch nicht an Lebensmittel weiter. Sie selbst nehmen auch keine Gerüche an.

Auf Euren hellen Bienenwachstüchern sind z. T. kleine Punkte zu sehen – was ist das?

Auf Baumwollstoffen können sich Schalenreste der Baumwolle befinden – nur fallen sie meistens nicht auf, da sie gebleicht wurden. Unsere Bio-Baumwolle ist ungebleicht und aus diesem Grund sind die kleinen Schalenreste z.T. sichtbar.

Habt Ihr auch genähte Bienenwachs-Tüten oder -Taschen? 

Nahtstellen und zusätzliches Material, wie z.B. Knöpfe, stellen bei der Reinigung ein Problem dar und können leichter kaputt gehen. Außerdem haften unsere Tücher auch ohne zusätzliches Band o. Ä. sehr gut und sind relativ dick, sodass man schnell und einfach stabile Tüten und Taschen falten kann.

Kann man Bienenwachstücher auch für andere Zwecke nutzen?

Das könntest Du. Wozu denn? Wir sehen das Bienenwachstuch in erster Linie als Ersatz für Wegwerfartikel – im Lebensmittelbereich. Denn da bewähren sich all seine tolle Eigenschaften. 

Gibt es bei Euch auch vegane Wachstücher?

Nein. Wir haben uns gegen eine vegane Variante entschieden. Die Gründe: Importiertes! Carnaubawachs oder in Monokulturen! angebautes Rapswachs sind nicht umweltfreundlich und haben zudem nicht die wundervollen Eigenschaften des Bienenwachses.
Für unsere Bienenwachstücher verwenden wir nur anfallende Wachsüberschüsse ausgewählter Bio-Imkereien.

Mein Bienenwachstuch hat eine andere Farbe als im Onlineshop abgebildet – warum?

Aufgrund der Lichtverhältnisse bei der Produktfotografie und unterschiedlichen Bildschirmeinstellungen kann es sein, dass die Farbe des Bienenwachstuches an Deinem Monitor nicht authentisch wiedergegeben wird.

Ich hätte gerne ein Bienenwachstuch in einer anderen Größe in einer bestimmten Farbe – ist das möglich?

Ja, gerne! Schreib uns einfach eine Mail mit Deiner Wunschgröße und Wunschfarbe. Für eine individuelle Größe Deines Bienenwachstuches kannst Du auch eine unserer Standardgrößen selbst zerschneiden. 

Kann man die Verpackung für die Bienenwachstücher individualisieren?

Ja, kein Problem! Gerne individualisieren wir für Dich unsere Verpackung. Wir können ein Logo oder Schriftzug Deiner Wahl auf der Graspapier-Verpackung unserer Bio-Bienenwachstücher verewigen. Egal ob es sich um ein Kundengeschenk, eine kleine Aufmerksamkeit für Deine Mitarbeiter*innen oder um ein Weihnachtsgeschenk handelt, mit unseren Bio-Bienenwachstüchern hinterlässt Du auf jeden Fall einen nachhaltigen Eindruck! Hier erfährst Du mehr darüber.

Kann ich Bienenwachstücher selber machen?

Ja, in einer einfachen Variante. Dazu gibt es mittlerweile auch etliche Anleitungen im Netz. Allerdings ist es zeitaufwendig und kann in einer großen Schweinerei enden – v.a. mit der richtigen Mischung. Außerdem braucht es viel Geschick, um die Beschichtung mit normalen Haushaltsgegenständen gleichmäßig und mit der richtigen Menge auf dem Stoff zu verteilen. Aber klar, es macht viel Spaß zu experimentieren! Du solltest nur darauf achten, dass das Bienenwachs für Deine Bienenwachstücher nachweislich auf Pestizid- und Schadstoffrückstände getestet wurde. Schließlich kommen Deine Lebensmittel damit in Kontakt.

Warum haben Eure Bienenwachstücher kein Bio-Siegel?

Die Rohstoffe für unsere Bienenwachstücher sind biologisch zertifiziert. Aber da es sich beim Bienenwachstuch weder um ein Lebensmittel, Kleidungsstück oder um Kosmetik handelt, gibt es für uns leider keine Möglichkeit einer Zertifizierung mit einem Bio-Siegel. Deswegen haben wir uns für das NCP-Zertifikat entschieden und erklären euch hier, was hinter dem Siegel für Produkte aus natürlicher Basis steckt.

Was macht eine kaltgesiedete Seife aus?

„Kaltgesiedet“ bedeutet, dass die verwendeten pflanzlichen Fette und die Lauge bei 60°C verseift werden. Das Verseifen ist ein chemischer Prozess, bei dem als Endergebnis Seife herauskommt. Das Kaltsieden ist ein besonders schonendes Verfahren zur Herstellung von Seife. Die Rohstoffe sind dabei keinen hohen Temperaturen ausgesetzt und somit können wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Was hat es mit der Überfettung einer Seife auf sich?

„Überfettung” bedeutet, dass ein Teil der Pflanzenfette bzw. Öle, die in der Seife verwendet wurden, nicht verseift sind. Dafür wird der Anteil der Pflanzenfette bzw. Öle höher berechnet und es entsteht ein kleiner Fettüberschuss in der Seife. Somit können diese sogenannten Überfettungsöle ihre Wirkung zum Schutz und zur Pflege der Haut entfalten. Am gängigsten sind Seifen mit einem Überfettungsanteil von 3% bis 20%. 
Hier erfährst Du mehr über das Thema „Seifen”.

Warum sollte ich Naturseifen verwenden und was macht die TOFF & ZÜRPEL Haushaltsseife so besonders?

Naturseifen kommen im Gegensatz zu Flüssigseifen ohne chemische Zusätze aus. Sie werden ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen, wie pflanzliche Fette, Pflanzenextrakte und ätherischen Ölen hergestellt. Im Vergleich mit der Kernseife punktet die Naturseife durch ihre Eigenschaft der Überfettung. Diese ist zum Schutz und zur Pflege der Haut und unserer Bienenwachstüchern unabdingbar.
Unsere natürliche Haushaltsseife wird ausschließlich aus hochwertigen Bio-Rohstoffen im kaltgesiedeten Verfahren hergestellt. Durch die ausgewogene Mischung aus verschiedenen Ölen und einer Überfettung von 10% ist sie besonders hautschonend und eignet sich neben der Reinigung und Pflege unserer Bienenwachstücher auch für Oberflächen aus Edelstahl, Holz und Keramik.
Hier erfährst Du mehr über die Anwendung unserer Seife und wie Du damit die Lebensdauer Deiner Bienenwachstücher verlängern kannst.

Mehr Infos über uns, unsere Manufaktur und verwendeten Rohstoffe